Monatsarchiv für Januar 2008

29.1.08 - The King of Kong

Dienstag, den 29. Januar 2008

Dramaturgisch überzeichnete Dokumentation über die Welt der klassischen Videospiele, in der zwei charakterlich vermeintlich grundverschiedene Donkey Kong Experten um den grössten High Score aller Zeiten kämpfen. Der Film kratzt aufgrund seiner kurzen Lauflänge zwar nur an der Oberfläche der Thematik, Videospiele unter ernsthaften sportlichen Aspekten zu betrachten, dennoch gelingt es ihm durch seine schrulligen und […]

28.1.08 - The Big Sleep

Montag, den 28. Januar 2008

Filmreihe Humphrey Bogart (#7):

Die zweite Zusammenarbeit von Bogart und Lauren Bacall (mit der er zu diesem Zeitpunkt bereits verheiratet war) ist eine typische Raymond Chandler-Adaption und daher auch ziemlich klassicher Noir-Stoff, dem es, trotz chaotischer Erzählweise, bis auf die fehlenden zeitlichen Verschachtelungen und der Off-Stimme eigentlich an kaum etwas fehlt, und in der Bogart in […]

27.1.08 - The Last Picture Show

Montag, den 28. Januar 2008

Peter Bogdanovichs Vision des sexuellen Erwachens von Jugendlichen in einer trotstlosen amerikanischen Kleinstadt der 50er Jahre. Toll gespielt, wunderschön fotografiert, und für die damalige Zeit ziemlich offenherzig und provokativ in der Zurschaustellung seiner sexuellen Thematiken, und mit dem realistisch- pessimistischen New Hollywood-Verve dieser Zeit garniert.

25.1.08 - Sweeny Todd

Freitag, den 25. Januar 2008

Als stilistische Melange aus Sleepy Hollow und The Nightmare before Christmas zweifellos schön anzusehen und anzuhören, aber nicht sonderlich originell, und aufgrund einiger sich wiederholender Gesangseinlagen und Kehlenschlitzereien auch mit so manch dramaturgischem Durchhänger. Als Willy Wonka hat Johnny Depp jedenfalls noch stärker brilliert.

24.1.08 - No Country for Old Men

Donnerstag, den 24. Januar 2008

“This country’s hard on people, you can’t stop what’s coming…”
Wasserrauschen, Hundebellen, zirpende Grillen, knarrende Dielen, pfeifender Wind, knischernder Sand unter den Stiefeln: in No Country for Old Men geben die Geräusche den Ton an.
Es ist ein Film der Gebrüder Coen, der nach ihren schwächeren letzten Beiden, The Ladykillers und Intolerable Cruelty, in etwa so […]

20.1.08 - Meine Schwester

Dienstag, den 22. Januar 2008

Bis auf das extrem provokative und polarisierende Ende ist leider nicht allzuviel hängen geblieben - die Figuren sind relativ eindimensional gezeichnet, und auch die Dialoge wirken bisweilen etwas weltfremd und aufgesetzt. Ansonsten gefällt aber vor allem die sehr lebendige Inszenierung und die aufgeschlossene Auseinandersetzung mit der weiblichen Sexualität.

19.1.08 - Grosse Mädchen weinen nicht

Montag, den 21. Januar 2008

Alle vermeintlich guten Ansätze helfen nichts - die Geschichte ist so dermassen vollgestopft mit Klischees, dass sie jeglichen Anflug von Ernsthaftigkeit bereits im Keim erstickt: über die tief religiösen Eltern, herumgammelnde Neonazis vor Plattenbauten, Alkohol- und Drogenmissbrauch, übernaive Teenager, bis hin zu hundsgememeinen Pornoproduzenten - es wurde einfach alles verwurstet was den Produzenten bzw. Drehbuchschreibern […]

19.1.08 - 9/11

Sonntag, den 20. Januar 2008

18.1.08 - McCabe & Mrs. Miller

Samstag, den 19. Januar 2008

“He never killed nobody.”
McCabe & Mrs. Miller ist Robert Altmans düstere Vision des wilden Westens, in dem er die vermeintliche Western-Romantik und den Heldenmythos in dieser grimmigen Genredekonstruktion unter einer tiefen Schneedecke begräbt. Der Ruf des Cowboys eilt McCabe zwar weit vorraus, doch verkörpert dieser alles andere als den typischen Revolverhelden: McCabe hat eine harte […]

16.1.07 - Hard Eight

Freitag, den 18. Januar 2008

Grossartig fotografiert, souverän inzensiert, und doch war mir das alles etwas zu spröde, minimalistisch und distanziert. Der Film mag noch so ambitioniert sein, aber er tut wirklich kaum etwas darum dass man sich um die Charaktere schert - und so war es mir letztendlich auch ziemlich egal was mit ihnen passierte. Schade, da ich eigentlich […]